Musical von AZ Beitragstitel

Will man ein grosses Musicalprojekt angehen, oder sogar selber schreiben, dann ist es sinnvoll jemanden beizuziehen, der sich damit gut auskennt.

Musical

Von der allerersten Idee, über das eigens verfasste Drehbuch, über die eigenen Songs bis hin zur Derniere, bietet der Musikmacher alles.

Nicht jede Geschichte ist geeignet für ein Musical. Doch mit einer völlig eigenen Story kann man genau auf das Endprodukt MUSICAL zielen. Die Geschichte wird so völlig auf die Gegebenheiten (Mitwirkende, Umfeld, Aufführungsort, Thematik, Jubiläum,...) angepasst geschrieben. Es gibt nichts schöneres als zum Schluss sagen zu können: "Das ist alles von uns!" Von A-Z! Die Mitwirkenden sind ausserdem besonders motiviert, weil sie wissen, dass sie die ersten sind, die das Werk aufführen und allenfalls sogar mitgeschrieben haben. Bereits drei Musicals hat der Musikmacher von Grund auf selbst geschrieben.
Es braucht einiges an Vorwissen und Erfahrung um eine Idee auszudenken und in Szenen zu verpacken, damit nachher eine flüssige Bilderbuchgeschichte entsteht, die nie langweilig wird und technisch umsetzbar ist. In welcher Reihenfolge wird erzählt, wo kommt Musik, was für Musik, wie werden die Bühnenbilder umgebaut, ...? Besonders gefordert ist man natürlich, wenn eine bestehende Geschichte musicalisiert werden soll. Mit Molly Moon und Momo hat Daniel Untersander auch diese wichtigen Erfahrungen gesammelt.
"Ich muss mir nur eine Szene vorstellen - ein paar Textstücke durchdenken und schon habe ich Melodien und Rhythmen im Kopf." Mithilfe des Musikmachers wird auch der wohl heikelste und wichtigste Teil des Musicals Realität. Die MUSIK! Mittlerweile sind es fünf Musicals die Daniel Untersander schon vertont hat. Ganz zu schweigen von allen Songs, die er Solo oder für Bands geschrieben hat.
Nicht zu unterschätzen ist das Verteilen aller Rollen. Je nach Voraussetzungen muss auf sehr viele Aspekte geachtet werden. Eine Gratwanderung zwischen harter Talentbewertung und zwischenmenschlichem Feingefühl. Ein Gespür, wer wofür geeignet ist, ist entscheidend. Und so oft kommt es zu Überraschungen von unscheinbaren Personen, die sich als absolute Talente entpuppen.
Theater ist nicht auswendig gelernter Text. Das Theater beginnt erst nach dem auswendig gelernten Text. Das ist vielen oft nicht bewusst. Die Mitwirkenden werden auf ihre Körperhaltung, Aussprache und Mimik geschult bis sie eine Rolle nicht mehr spielen, sondern bis sie die Person, die sie darstellen sollen, sind. Daniel Untersander hat schon jahrelang selbst in einem Comedy Duo gewirkt, wo er selbst Texte mitschrieb und mit Regiesseuren arbeitete. Im Stadttheater St. Gallen baute er sich als Regiehospitant bei der Zauberflöte unter Pierre Arlaud einen weiteren grossen Erfahrungsschatz auf.
Die Solistenparts, die Chorpassagen, die Band- bzw. Orchesternoten - alles muss zuerst geschrieben werden. Das ganze immer möglichst alters- bzw. niveaugerecht. Der Musikmacher hat schon in den verschiedensten Formationen mitgewirkt und Stücke geschrieben.
Man kann nur komplett in eine Rolle schlüpfen, wenn man sich demensprechend kleidet. Je nach Story ist der Aufwand grösser oder kleiner. Die Mitwirkenden zeigen sich auch hier oft selbst sehr kreativ. In einer Schulumgebung sind besonders die Handarbeitslehrkräfte jeweils prädestiniert für dieses Ressort.Schon seit über zehn Jahren zeichnet Daniel Untersander für die Guggenmusik Bazzaschüttler die Kostümvorschläge auf. Er ist sich auch nicht zu schön selbst an die Nähmaschine zu sitzen. Seine Mutter ist Schneiderin.
Schon beim Schreiben des Drehbuchs muss die Idee der Bühnenbilder einfliessen. Eine passende und interessant gestaltete Kulisse bereichert das Geschehen enorm, wenn auch die Wechsel der Bilder gegeben ist. Kommt es dann zur Umsetzung, braucht es ein hohes Mass an praktischem und räumlichen Denken, wenn Elemente rollbar, drehbar, umnutzbar, aufklappbar oder bespielbar sein müssen. Ebenfalls im Stadttheater St. Gallen hat Untersander im Malsaal und bei Kulissenarbeiten mitgewirkt. Er hat sein eigenes Haus selbst geplant und totalrenoviert. Untersander kommt aus einer Handwerkerfamilie mit je zwei linken und zwei rechten Händen.
Das witzigste und herausfordernste sind die Spezialeffekte. Sie geben dem Musical den gewissen Pepp. Dazu braucht es ausgeklügelte Tricks und sehr viel Fantasie. Wie lasse ich einen Gegenstand über die Bühne schweben? Wie erscheint eine unsichtbare Person plötzlich? Blitze, Donner, Explosionen, Geräusche... Alles ist möglich mit einer Mischung aus Schauspiel, Bühnentechnik und technischen Hilfsmitteln. Die Kontrolle über mindestens 20 Audiokanäle zu behalten, Einspielungen von Geräuschen vorzunehmen, Klangeinstellungen zu optimieren braucht einiges an Erfahrung und Übung, die der Musikmacher bieten kann.
Während des Aufbaus muss das Ziel immer im Auge behalten werden. Besonders die Endphase der Proben, wenn alles zusammengesetzt wird, braucht Nerven aus Stahl und die Übersicht über alles. Bei einer seriösen Vorbereitung klappt eine Aufführung auf jeden Fall und kleinere Missgeschicke werden gekonnt umgangen. Dem "Abendspielleiter" kommt hier eine zentrale Rolle zu, die auf keinen Fall vergessen werden darf. Man wird stauenen, mit welch leuchtenden Augen die Akteure und das Publikum den Aufführungssaal verlassen werden.
 

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